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Design fängt im Kopf an – Tipps & Tricks zur Ideenfindung 

7i7 Creator Team

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Experten im Design & Branding.

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Design & Branding Experten

Inhalt des Beitrages

Ein neuer Auftrag, ein neues Projekt – die Konzeptionsphase startet und es fehlen die richtig guten Ideen. Wie finden Sie nun Ideen/Ansätze, die dem Projekt gerecht werden? Genau für solche Szenarien gibt es Kreativitätstechniken. Diese Methoden helfen bei der Findung von neuen Ideen und der Eröffnung neuer Wege, um Projekte zielgerichtet zum Erfolg zu führen. In unserem Beitrag finden Sie garantiert eine Methode die für Sie funktioniert – Lesen Sie weiter! 

Design fängt im Kopf an - Tipps & Tricks zur Ideenfindung 
Bildquelle: Freepik Premium – Brainstorming

Was sind Kreativitätstechniken & welchen Vorteil bieten diese? 

Als Kreativitätstechniken werden Methoden bezeichnet, welche die eigene Kreativität fördern und entwickeln sollen. Dabei sind Sie mit diesen Methoden in der Lage, gezielt neue Ideen zu erzeugen und darüber hinaus diese qualitativ weiterzuentwickeln.  

Im Vordergrund steht dabei nicht, nur qualitative Ideen und Lösungswege zu entwickeln, sondern vor allem quantitativ Ideen aufzuzeigen. Der Ansatz, welcher dahintersteckt, mag zuerst etwas widersprüchlich klingen, da am Ende eine qualitative Lösung das Ziel sein soll. 

Allerdings ist mit der höheren Anzahl an Vorschlägen und Ideen die Wahrscheinlichkeit am höchsten, qualitative Ideen zu entwickeln und unsinnige auszuschließen. Hierfür gibt es viele verschiedene Methoden, welche sich in drei grundsätzliche Kategorien aufteilen: 

  • Intuitive Methoden –> Ideengenerierung durch Assoziation 
  • Diskursive Methoden –> Ideengenerierung durch Lösung von Teilproblemen 
  • Kombimethoden –> Mischung aus Intuitiven und Diskursiven Methoden 

Brainstorming – Klassiker 

Beim Brainstorming werden so viele Ideen wie möglich gesammelt. Dabei findet Anfangs keine Überprüfung der einzelnen Ideen statt. So können diese Ideen absurd, kompliziert oder sogar unrealistisch sein. Auch werden hierbei die verschiedenen Ansätze nicht strukturiert oder thematisch aufgeteilt. Wichtig ist es bei diesem Ansatz nur, dass konsequent beim Thema geblieben wird und abschweift. 

Wie funktioniert Brainstorming? 

  1. Post-its, Block oder ein digitales Tool (z.B. Miro) sind der Ausgangspunkt 
  1. Das Hauptthema wird als “Überschrift” hinzugefügt 
  1. Alle Ideen, werden als Stichpunkte hinzugefügt 
  1. Dieser Vorgang soll so lange andauern, bis keine Ideen mehr aufkommen oder sich für eine Idee entschieden wird 

Vorteile des Brainstormings: 
Brainstorming erzeugt viele verschiedene Ideen in kurzer Zeit. Darüber hinaus führt auch das Aufschreiben von absurden oder unrealistischen Ideen meist, zu neuen Ideen und kreativen Ansätzen. Darüber hilft Brainstorming das Schubladendenken abzulegen.

Nachteile des Brainstormings: 
Als Nachteil vom Brainstorming ist vor allem die fehlende Struktur und Ordnung zu erwähnen. Verstärkt wird dieses Problem durch die extra Zeit, welche Investiert werden muss, um die Ideen zu evaluieren und zu strukturieren. 

Mind-Mapping 

Das Mind-Mapping ist ähnlich dem Brainstorming und stellt eine großartige Technik dar, um Ideen und Gedanken schriftlich zu strukturieren und einen logischen Zusammenhang zwischen den Ansätzen zu schaffen.  

Durch die Visualisierung inspiriert das Mind-Mapping zu kreativen Überlegungen und Assoziationen. Über diesen Ansatz hinaus, kann durch das schriftliche Festhalten der Ideen, jederzeit an anderen Ansätzen weitergearbeitet werden, falls bei einem Ansatz das Ende erreicht scheint.

Wie funktioniert Mind-Mapping? 

  1. Wähle das Thema oder eine Fragestellung und Schreibe dieses in die Mitte eines Blattes 
  1. Schreibe nun Begriffe auf, die Sie damit direkt in Verbindung bringen 
  1. Schreiben Sie nun zu den Begriffen weitere Unterpunkte auf & wiederholen Sie ggf. diesen Schritt 
  1. Zusammengehörende Ideen oder Begriffe können dabei farblich hervorgehoben werden 

Vorteile des Mind-Mappings: 
Neben einer schnell, alles umfassenden “Karte” wird das Hauptthema vollumgreifend und strukturiert erfasst. Auch können mit dieser Methode Hierarchien gebildet werden und Lücken im Denkprozess erkannt und behoben werden.

Nachteile des Mind-Mappings: 
Je nach Komplexität und Aufwand, der in die Mind-Mindmap gesteckt wird, kann diese Methode schnell zur Frustration führen. Diese Methode dient oftmals nur als Vorbereitung für andere Methoden und löst oftmals nicht das eigentliche Problem, bietet nichtsdestotrotz einen guten Ansatz für weitere Arbeiten.

“Was wäre, wenn …?” – Methode 

Diese Technik eignet sich vor allem zur Beleuchtung verschiedener Szenarien. Mit dieser Methode können vor allem verschiedene Chancen, Probleme und Risiken identifiziert und ab gewägt werden.  

Gerade durch das Hinterfragen von Entscheidungen und der Überlegung, welche Folgen diese haben lassen sich vor allem komplizierte Sachverhalte gut aufarbeiten.  

Wie funktioniert diese Methode? 

  1. Stellen Sie sich zu einer möglichen Entscheidung die Frage: “Was wäre, wenn …?” 
  1. Mit dieser Frage versuchen Sie gedanklich oder schriftlich das Szenario durchzuspielen und alle möglichen Blickwinkel auf die Fragestellung zu betrachten.  
  1. Mögliche Probleme und Lösungen sollten schriftlich festgehalten werden 
  1. Evaluiere anschließend die verschiedenen Szenarien anhand von Problemen und Lösungen 
  1. Integriere die Lösungsansätze anschließend in die Umsetzung des Szenarios 

Vorteile der Methode: 
Neben der aktiven Problemlösung und den möglichen Risiken/Chancen, können im Laufe der Methode auch strukturelle Probleme erkannt werden. Diese strukturellen Probleme zeigen oftmals nicht nur das Problem auf, sondern geben auch oftmals einen Lösungsweg mit. 

Nachteile der Methode: 
Das Hinterfragen einzelner Entscheidungen, kann durch die ständige Betrachtung des Gesamtbildes oftmals sehr zeitaufwendig sein. Gerade die detaillierte Evaluierung benötigt viel Zeit. Als ein weiterer Nachteil der Methode zählt auch die Fähigkeit, dass der Anwender sich sehr gut in andere Personen hineinversetzen können muss und die Annahmen nicht immer richtig sein können. 

Moodboard – Visualisieren Sie was Sie denken! 

Moodboards ermöglichen es Ideen durch Fotos, Farbschemata, typografischen Elementen und Grafiken zu visualisieren und zu konkretisieren. Ziel ist es, eine Stimmung herzustellen und die Idee so zu visualisieren, dass Sie sich das Endprodukt bestmöglich vorstellen können. 

Dabei sind Moodboards stark an Emotionen und die Gefühle der Betrachter gekoppelt. Gerade im Design ist dies ein ausschlaggebender Faktor, wenn es darum geht Botschaften zu kommunizieren. 

Wie funktionieren Moodboards? 

  1. Legen Sie ein Thema fest und überlegen Sie, für welchen Zweck Sie das Moodboard erstellen 
  1. Sammeln Sie Inspirationen. Von Bildern, Schriftarten, Farben und anderen grafischen Elementen ist alles möglich. Ob Sie diese am PC abspeichern oder ausdrucken ist dabei egal. 
  1. Sortieren Sie alle Elemente, so dass es für Ihr Projekt Sinn macht. Wählen Sie anschließend ca. 5-8 Elemente aus, welche Sie in Ihr Moodboard integrieren, möchten 
  1. Setzen Sie das Moodboard zusammen. Je nach Komplexität, können Sie für verschiedene Bestandteile eines Projektes, jeweils ein eigenes Moodboard erstellen. 

Vorteile eines Moodboards: 
Mit graphischen Elementen können Sie die gewünschte Stimmung visualisieren. Gerade Visualisierungen zeigen oftmals, dass bestimmte Inhalte umsetzbar sind. Darüber hinaus können Sie Ihrem Kunden einen genaueren Einblick darüber geben, welchen Eindruck das fertige Projekt vermitteln soll.

Nachteile eines Moodboards: 
Neben einer Zeitintensiven Recherche, kann ein Moodboard viele unterschiedliche Ressourcen und Materialen benötigen. Oftmals ist es auch schwer nach einer konkreten Idee zu suchen. Bei der Erstellung von Moodboards, sollte auch darauf geachtet werden, dass bestmöglich nur Inhalte verwendet werden, wofür Sie auch die Rechte innehalten. Andernfalls kann dies zu Problemen führen.

Design fängt im Kopf an - Tipps & Tricks zur Ideenfindung 
Bildquelle: Freepik Premium – Brainstorming

Welche Methode ist die beste? 

Je nach Problemstellung und Phase in der Ihnen, dieses Problem entgegentritt, können manche Methoden effektvier sein als andere. Generell gilt, dass Sie mit dem Testen von verschiedenen Lösungsansetzen irgendwann die richtige Methode für sich finden. Im Grafikdesign, können vor allem aus unserer Sicht, Moodboards sehr hilfreich sein. Nicht nur kann damit intern eine Idee kommuniziert werden, so dass alle die gleiche Vision haben, sondern auch im Gespräch mit dem Auftragsgeber, kann die gemeinsame Vision konkretisiert werden. 

Falls Sie Unterstützung bei der Ideenfindung und deren Umsetzung im Design benötigen, kontaktieren Sie uns gerne!

Wir freuen uns darauf Sie zu unterstützen! 

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