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Schrift-Design in 7 einfachen Schritten erklärt 

7i7 Creator Team

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Experten im Design & Branding.

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Design & Branding Experten

Inhalt des Beitrages

Schriften haben seit jeher eine entscheidende Rolle in unserer Gesellschaft. Sie werden benutzt, um Botschaften zu überbringen, wobei nur die wenigsten darüber nachdenken, woher diese überhaupt stammen. Hinter jeder Schrift, hinter jedem einzelnen Buchstaben oder Zeichen steht ein Mensch, der diese entworfen hat. Dabei kennen viele die Klassiker wie Times New Roman oder Arial. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag den dahinterstehenden Prozess näherbringen und was es braucht, um eine Schrift zu entwerfen. 

Schrift-Design in 5 einfachen Schritten erklärt 
Bildquelle: Freepik Premium – script font

Schrift-Design im Überblick 

Schrift-Design ist ein hervorragendes stilistisches Mittel, um Botschaften zu verdeutlichen. Allerdings kann die Erstellung eines solchen Designs sehr zeitaufwendig sein. Angesichts der Tatsache, dass ein komplettes Alphabet in verschieden Stilen wie Bold, Kursiv oder in anderen Stilen erstellt werden muss (je nach Anwendungswunsch), stellt dies einen großen Arbeitsaufwand dar. Es gilt dabei verschiedene technische Details zu beachten, welche unabdingbar sind damit das Endprodukt auch wirklich seinen Zweck erfüllt (z.B. Laufweiten oder korrekte Größe).

Im Wesentlichen besteht der Design-Prozess darin, aus einer (handgefertigten) Skizze des Alphabets zzgl. benötigter Sonderzeichen eine Schrift-Datei zu entwickeln und diese anschließend in die Schriftbibliothek des Mediums zu implementieren.

Grundregeln des Schrift-Designs

Wenn Sie überlegen eine eigene Schrift zu designen, haben Sie wahrscheinlich schon eine konkretere Idee. Bevor Sie jedoch mit konkreteren Skizzen loslegen, sollten Sie sich mit wichtigen Grundsätzen auseinandersetzen. Zum einen sollten Sie sich mit den Grundbegriffen der Typographie vertraut machen, vor allem sollte der Fokus dabei auf der Anatomie und Funktion sowie der Platzierung der Hilfslinien liegen. Hilfreich ist es aber auch verschiedene Variationen wie Tuscan, Egyptienne, Keilschrift und die Haarlinienserifen zu kennen.

Ein zumeist vernachlässigter Faktor bei Schrift-Designs ist ein Überbleibsel der Kalligraphie. Je nach Führung der Schreibfeder werden dünnere oder dickere Striche auf dem Blatt sichtbar. Dies nimmt einen direkten Einfluss darauf, wie wir Buchstaben lesen und sollte daher dringend beachtet werden.

Auch das Gruppieren von Buchstaben basierend auf ihre Form hilft Muster zu erkennen und einen einheitlichen Stil umzusetzen. So können diese z.B. in die Kategorien der geradlinigen Buchstaben wie z.B. H, E, N aufgeteilt werden. Ebenso könnte man in diesem Zuge auch die weiteren Kategorien der gekrümmten oder dreieckigen Buchstaben etablieren.

Welche Ziele soll das Design-Projekt erreichen?

Wie bei jedem größeren Projekt kommt man früher oder später an einen Punkt, bei welchem Sie sich einen Plan machen müssen, was Sie genau und vor allem wie Sie es erreichen wollen. Genau aus diesem Grund wollen wir Ihnen einige Fragestellungen mit an die Hand geben, damit Sie zielgerichtet das Design-Projekt zum Erfolg führen können.

  • Weshalb wollen Sie eine Schrift designen? 
    • z.B. Markenbekanntheit, Schaffung einer Markenidentität, etc.  
  • Wer nutzt die Schrift (Anforderungen der Zielgruppe)? 
    • z.B. Kunden, Eigenbedarf, Lizenzgeschäfte, etc.
  • In welchem Kontext wird eine Schrift genutzt? 
    • z.B. Broschüre, Etiketten, Verpackung, etc. 
  • Gibt es ähnliche Stile bereits? 
    • Wie kann Ihr Stil diesen übertreffen & welche Vorteile bietet dieser? 

Skizzieren der Schrift

Hier startet der eigentliche Schrift-Design-Prozess. In dieser Phase können Sie sich von ähnlichen Stilen oder Anforderungen an die Schrift inspirieren lassen. Wichtig ist es jedoch bestimmte Kreative Entscheidungen zu treffen, welche das Endprodukt von anderen unterscheidet. Immer wieder stellen sich dabei verschiedene Fragen, welche Version des kleinen “a” sollte benutzt werden oder welche Länge sollten die Querstriche des großen “E” haben?

Wichtig ist es dabei vllt. einige Versionen verschiedener Buchstaben zu zeichnen, um zu sehen welcher Stil am Ende verwirklicht werden soll. Um dabei die Gesamtwirkung der einzelnen Buchstaben besser abschätzen zu können, empfehlen wir auch einige Wörter mit einer guten Varietät an Buchstaben zu skizzieren.

Entwicklung der Schrift im Designprogramm

Nachdem Sie sich für einen Stil entschieden haben, steht die Umsetzung der Schrift in einem Grafik- und einem Font-Design-Programm an. In Sachen Grafikdesign wird entweder ein Vektor- oder Raster-Software benötigt. Zumeist werden Vektor-Schriften bevorzugt, sollten Sie jedoch eine sehr detaillierte, malerische Schrift entwickeln empfehlen wir Ihnen das Raster-Format.

Der Einfachheit Fokussieren wir uns hierbei auf Adobe Illustrator und Fontself, die Grundprinzipien jedoch lassen sich auch auf andere Anwendungen übertragen. Zunächst ist es in Illustrator wichtig, eine Datei zu erstellen welche im RGB-Farbmodus ist, darüber hinaus muss die Zeichenfläche groß genug sein für das gesamte Alphabet.

Anschließend empfehlen wir Ihre Skizzen in die Datei hochzuladen (Vorlagenebene) und mit dem Zeichenstift-Werkzeug Vektorpunkte zu setzen und Ankerpunkte nutzt, um Kurven zu erzeugen. Dadurch ist es sehr viel einfacher, die Form auf Dauer zu bearbeiten. Beim Nachzeichnen muss dabei nicht die Skizze zu 100% eingehalten werden, denn die Softwareversion ergibt das endgültige Schriftbild. Anpassungen sollten daher so gestaltet werden, dass das Ergebnis ideal erzielt werden kann.

Schrift-Datei fertigstellen und exportieren

Nachdem Sie das gesamte Alphabet in Illustrator fertiggestellt wurde, müssen Sie sicherstellen, dass die Buchstaben nach Kategorien (Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Punktzeichen) gruppiert sind und in gestapelten Reihen geordnet sind. In Fontself müssen dann anschließend die Buchstabenreihen in die entsprechenden Kategorien gezogen werden und die Schrift wird in Fontself geladen.

Zudem gibt es in darin mehrere Optionen, um finale Anpassungen vorzunehmen sowie ein Live-Preview, in welchem ganze Wörter oder Sätze geschrieben werden können. Anschließend muss noch die Unterscheidung festgelegt werden, also der Platz zwischen den Buchstaben. Dieser kann entweder automatisch oder manuell festgelegt werden.

Danach muss die Datei gespeichert und benannt werden. Die daraus entstehende OTF Datei kann einfach mit einem Doppelklick installiert und anschließend auch benutzt werden.

Schrift-Design in 5 einfachen Schritten erklärt
Bildquelle: Freepik Premium – font

Schrift-Design Übung mach den Meister 

Auch wenn vor allem die erste Schrift noch einiges an Zeit benötigt, so fällt es Schrift um Schrift leichter diese zu erstellen. Gerade auf eigenen Verpackungen oder der eigenen Website kann es Vorteile bieten eine individuelle Schrift zu haben, um den Wiedererkennungseffekt zu erhöhen. Gerade in professionellen Anwendungsgebieten empfiehlt es sich jedoch einen Designprofi zu beauftragen, um das bestmögliche aus der Investition herauszuholen und den Nutzen zu maximieren. 

Wenn auch Sie Unterstützung bei der Umsetzung Ihres Designs benötigen, kontaktieren Sie uns gerne

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